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Der Energieausweis - Die energetische Gebäudebewertung

Der Energieausweis bewertet die energetische Qualität von Gebäuden.
Er bietet einen objektiven Überblick über den Energiebedarf eines Gebäudes.

Jeder Mieter, Pächter und Käufer hat das Recht auf Vorlage eines Energieausweises.
Dies sorgt für mehr Transparenz auf dem Immobilenmarkt, da eine Vergleichsgröße im Energieverbrauch zur Verfügung steht.



Wenn Sie einen Energieausweis benötigen schreiben sie uns über unser Mail-Formular
oder rufen Sie uns direkt an : 06174 969 2694

Es gibt 2 Varianten des Energieausweises, den verbrauchsorientierten Energieausweis und den bedarfsorientierten Energieausweis.
Der Verbrauchsorientierte Energieausweis wird anhand des bisherigen Energieverbrauchs erstellt.
Der Bedarfsoreintierte Erngieausweis wird generell bei allen Neubauten ausgestellt und für bestimmte ältere Wohngebäude.
Für alle anderen reicht der Verbrauchsausweis.

1. Verbrauchsorientierter Energieausweis

Bei der Verbrauchsorientierten Variante des Ausweises wird die Energieeffizienz aus der innerhalb eines Jahres tatsächlich verbrauchten Energiemenge ermittelt.

Das Problem:
Diese Methode der Berechnung kann stark in die Irre führen. Der Verbrauchsorientierte Ausweis bildet nämlich weniger den Zustand eines Gebäudes, sondern eher das Verhalten seiner Bewohner ab. Ob viele Familien mit Kindern oder eher berufstätige Singles in einem Haus wohnen, beeinflusst den Energieverbrauch eines Gebäudes enorm.

Eine extreme Verzerrung kann bei Einfamilienhäusern zum Tragen kommen etwa wenn sich die Bewohner den ganzen Winter im Urlaub befinden. Demnach wäre ein Null-Energie-Haus die Folge bei der Berechnung der Energieeffizienz ihres Hauses.
Aussagekräftiger ist immer der Bedarfsorientierte Ausweis, der eine Bestandsaufnahme des Gebäudes und des Heizsystemes wiederspiegelt.  Hier errechnet sich wieviel Energie das Gebäude bei durchschnittlichem Nutzverhalten verbraucht.

Anwendungsbereich:
Im Wohnungsbau wird für Neubauten und bei erweiterten Umbaumaßnahmen wie An- oder Ausbauten, in deren Verlauf eine fachliche Berechnung des Energiebedarfs des gesamten Gebäudes erfolgt, bereits seit dem Jahr 2002 ein Energiebedarfsausweis verlangt.

Bei Bestandsbauten ab Juli 2008 erfolgt die Erstellung des  Energieausweises bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung.
Seit 1. Juli 2008 wird der Energieausweis für Wohngebäude älter 1965 zur Pflicht, für Wohngebäude ab Baujahr 1966 gilt dies seit 1. Januar 2009.
Der Verbrauchsausweis kann auch für Gebäude mit mehr als vier Wohnungen ausgestellt werden sowie für Gebäude, die nach der Wärmeschutzverordnung WSVO von 1977 saniert wurden. Ausserdem ist es für Gebäude ab 1978 auch möglich einen Verbrauchsorientierten Energieausweis zu erstellen.

Nicht-Wohngebäude im Altbau benötigen seit 1. Juli 2009 einen Energieausweis. Dabei kann der Eigentümer zwischen Verbrauchs- und dem Bedarfsausweis wählen. Bei Neubauten musste bereits ab Oktober 2007 ein Bedarfsausweis erstellt werden.


2. Bedarfsorientierter Energieausweis

Der Bedarfsorientierte Energieausweis gibt Auskunft darüber, wie Energieeffizient ein Gebäude ist. Die Energieeffizienz des Gebäudes kann durch den jährlichen Energiebedarf für Beheizung, Warmwasseraufbereitung und Wohnungslüftung ermittelt werden.
Neben der Bauweise und den verwandten Baumaterialien werden die Eigenschaften der Gebäudehülle, die Isolierung der Fenster, der Wände und des Daches berücksichtigt.

Die entsprechenden Daten der Heizungsanlage und die Verwendung regenerativer Energien (Wärmepumpen / Solaranlagen) werden mit berücksichtigt.

Als Ergebnis dieser Daten steht ein Energiewert für das entsprechende Gebäude je nach Nutzverhalten pro Jahr. Hieraus ergibt sich der so genannte Primärenergiebedarf. Dieser Primärenergiebedarf gibt Ihnen die Möglichkeit diverse Gebäude miteinander zu vergleichen.

Zusätzlich erhalten Sie zum Bedarfsorientierten Energieausweis das Potenzial eventueller Modernisierungsmaßnahmen.

Anwendungsfall:

Im Wohnungsbau wird für Neubauten und bei erweiterten Umbaumaßnahmen wie An- oder Ausbauten, in deren Verlauf eine fachliche Berechnung des Energiebedarfs des gesamten Gebäudes erfolgt, bereits seit dem Jahr 2002 ein Energiebedarfsausweis verlangt.

Bei Bestandsbauten ab Juli 2008 erfolgt die Erstellung des  Energieausweises bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung.
Seit 1. Juli 2008 wird der Energieausweis für Wohngebäude älter 1965 zur Pflicht, für Wohngebäude ab Baujahr 1966 gilt dies seit 1. Januar 2009.